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Son of Hibachi / MyGrill – Testbericht mit Video

Son of Hibachi (bzw. der baugleiche MyGrill) ist ein Grill, von dem man immer mal wieder liest und hört. Ich war neugierig und habe den Son of Hibachi / MyGrill letztes Wochenende mal ausführlich getestet. 

Lieferung

Son of Hibachi / MyGrill Verpackung

Son of Hibachi / MyGrill Verpackung offen

Son of Hibachi / MyGrill Inhalt

Geliefert wird der Son of Hibachi/MyGrill in einem handlichen Paket. Im Paket befindet sich der fast fertig zusammengebaute Grill, gut gepolstert in einer Styropor-Polsterung, die Tragetasche sowie die Anleitung für den Grill. Alles ordentlich verpackt, so dass es schon mal nicht zu Transportschäden kommen kann.

Montage Son of Hibachi / MyGrill

Son of Hibachi / MyGrill Grillbestandteile

Son of Hibachi / MyGrill Grillbestandteile 2

Wie oben schon geschrieben, kommt der Son of Hibachi/MyGrill fast fertig zusammen gebaut. Man muss nur die Füße und die Handgriffe anstecken, sowie den Griff des Aschekastens von innen nach außen stecken (der Griff ist aus Platzgründen zum Versand innen montiert. Man dreht einfach die Schraube ab, steckt den Griff von innen nach außen um und schraubt ihn wieder fest).

Son of Hibachi / MyGrill Grillfüße
Die Grillfüße werden einfach angesteckt
Son of Hibachi / MyGrill Füße und Griffe
Füße und Griffe halten den Grill

Die beiden Grillroste müssen vor der ersten Verwendung ordentlich gesäubert werden um Produktionsrückstände zu beseitigen. Ich habe die Grillroste erstmal gut mit heißem Wasser und Spüli abgewaschen und später dann über dem Grill noch etwas „abgebrannt“. Vom Auspacken bis zum Befüllen mit Kohle sind etwa 15, 20 Minuten vergangen. Das ist flott.

Son of Hibachi / MyGrill zusammen gebaut

Den Son of Hibachi/MyGrill anmachen

Die Hersteller werben ja damit, dass der Son of Hibachi/MyGrill innerhalb von wenigen Minuten („Fertig zum Grillen in 7 – 10 Minuten“) einsatzbereit ist. Dazu legt man in den Aschekasten ein bisschen Kohle, etwas Grillanzünder und eventuell noch ein paar Streifen Papier. Link und rechts unter die Grillroste kommt ebenfalls noch Kohle.

Son of Hibachi / MyGrill vor dem Anzünden
Nun zündet man den Grillanzünder an, checkt kurz, ob das Feuer auch wirklich an bleibt und klappt den Grill dann vorsichtig zusammen. Der Aschekasten unten bleibt ein bis zwei Zentimeter geöffnet und oben der Grillschieber bleibt zu dreiviertel offen. Nun funktioniert der Son of Hibachi/MyGrill wie ein Anzündkamin: Luft zirkuliert von unten durch den Grill nach oben und sorgt dafür, dass die Kohle schnell durchglüht und einsatzbereit ist.

Son of Hibachi / MyGrill Aschebehälter
Der Aschebehälter bleibt 1 bis 2 cm offen…
Son of Hibachi / MyGrill Schieber oben offen
… und der Schieber oben etwa zu 3/4.
Son of Hibachi / MyGrill glühende Kohle
Der Kamineffekt funktioniert perfekt!

Son of Hibachi / MyGrill Qualm

In 10 Minuten war der Son of Hibachi/MyGrill zwar nicht einsatzbereit, allerdings habe ich statt Holzkohle auch Briketts genommen, die ja etwas länger brauchen, bis sie startklar sind. Aber nach gut 15 Minuten waren die Briketts schön weiß und es konnte los gehen mit dem Grillen.

Son of Hibachi / MyGrill grillbereit

Dazu klappt man den Grill einfach auf, verteilt eventuell die Kohle noch gleichmäßig und schon kann es mit dem Grillen los gehen. Ach ja: empfehlenswert sind hier an dieser Stelle definitiv Handschuhe, da der Grill doch recht heiß wird und je nachdem wie man ihn anfasst durchaus eine gewisse Verbrennungsgefahr vorhanden ist. Und Handschuhe sind ja generell nicht schlecht, wenn man mit einem Grill hantiert.

Mit dem Son of Hibachi/MyGrill grillen

Son of Hibachi / MyGrill Grillen

Der Grill ist startklar, also kann es los gehen. Vom Platz her ist man mit dem Son of Hibachi/MyGrill natürlich etwas limitiert. Auch wenn der Grill zwei Grillroste hat, sind diese schon recht klein und nicht zu vergleichen mit dem Platzangebot eines Kugelgrills. Für zwei Leute kann man damit auf jeden Fall super grillen. Im Test haben wir zu viert gegrillt. Das ging auch noch und je nachdem was auf den Grill kommt, muss man halt „logistisch“ etwas mitdenken und das Grillgut platzoptimiert verteilen.

Son of Hibachi / MyGrill Fleisch und Wurst
Aber der Son of Hibachi/MyGrill ist ja auch nicht für die Massenbegrillung an Geburtstagen und Co. ausgelegt, sondern für die spontane, praktische Grillsession im Park, am Strand oder ähnlichen Locations gedacht. Und da spielt er seine Stärken voll aus.

Handhabung Son of Hibachi/MyGrill

Son of Hibachi / MyGrill Grillrost verschieben

Die beiden Grillroste kann man getrennt von einander in der Höhe verstellen. Der Höhenunterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten Stufe beträgt etwa drei bis vier Zentimeter. In unserem Test haben wir die Roste relativ schnell auf die niedrigste Höhe gesteckt, damit wir ordentlich Hitze haben. Umstecken kann man die Roste übrigens mit dem Grillschieber, man steckt ihn einfach an das Ende des Grillrosts und hat dann quasi einen Griff. Das klappt schnell und einfach, selbst mit Grillgut auf dem Rost.

Reinigung

Son of Hibachi / MyGrill sauber brennen

Der Hersteller wird damit, dass der Son of Hibachi/MyGrill selbstseinigend ist. Dazu klappt man den Grill am Ende einfach wieder wie beim Anzünden zusammen. Auch hier lässt man den Aschekasten und den Grillschieber oben wieder etwas offen. Das Fett an den Grillrosten entzündet sich und so wird auf diese Art und Weise der Rost gereinigt. Zwar hat man hinterher noch ein bisschen verbranntes Zeugs auf dem Rost, aber dies kann man dann schnell und einfach weg bürsten. Das erinnert ein bisschen an das Ausbrennen beim Gasgrill.

Son of Hibachi / MyGrill sauber gebrannt

Ist man unterwegs, klappt man den Grill nun einfach zusammen, die Asche bleibt gut gesichert im Grill, selbst wenn sie noch etwas heiß sein sollte. Die mitgelieferte Tasche hält angeblich Temperaturen bis 370 °C aus. Das habe ich mich allerdings noch nicht getraut zu testen. Ich habe den Grill einfach etwas abkühlen lassen und als er noch etwa handwarm war dann in die Tasche gepackt.

Son of Hibachi / MyGrill Tragetasche

Son of Hibachi / MyGrill Tragetasche zu
Die Kohle habe ich allerdings vorher entsorgt, da wir ja im Garten gegrillt haben und es dort eine Möglichkeit zur Entsorgung gab. Das klappt ganz gut, entweder schüttet man die Kohle einfach direkt aus dem Grill raus, oder man kehrt die Asche einfach mit einem kleinen Handfeger von links und rechts in die Aschebox und nutzt diese dann, um die Asche entsprechend zu entsorgen. Das klappt wunderbar, allerdings sollte man auch hier wieder Handschuhe anhaben, da die Aschebox doch etwas heiß sein kann.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Son of Hibachi/MyGrill ist solide. Kein HighEnd-Edelprodukt, aber halt robust und zweckmäßig verarbeitet. Natürlich können wir jetzt noch kein entgültiges Fazit ziehen, dafür ist ein Langzeittest nötig. Aber der Grill macht einen guten, ersten Eindruck. Ich werde regelmäßig berichten, wie sich der Grill langfristig schlägt.

Testvideo Son of Hibachi / MyGrill

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… und ein Video mehr als tausend Bilder. Deshalb hier noch ein kurzes Video, welches wir während der “Testgrillung” gedreht haben:

Son of Hibachi oder MyGrill?

Tja, das ist eine gute Frage. Während meiner Recherche zum Son of Hibachi bin ich auf den MyGrill gestoßen. Ich habe die Firma Pro-Freizeit-Innovation wegen eines Testexemplares angeschrieben und habe von ihnen den MyGrill bekommen. Auf die Nachfrage, was denn der genaue Unterschied zwischen den beiden Grills ist, bekam ich folgende Antwort:

Der mygrill ist kein Klon des SoH. mygrill und SoH kommen vom gleichen Hersteller. Der Hersteller wollte einen 2. Markennamen um flexibler auf den unterschiedlichen internationalen Märkten zu agieren. Beide Grills sind 100 %ig identisch, alle Teile sind untereinander austauschar.

Zubehör

Wer mag, kann den Grill noch etwas pimpen: es gibt zum Beispiel noch eine massive Grillplatte, auf der man Spiegeleier, Bratkartoffeln usw. zubereiten kann. Oder auch einen Drehspieß der mit ein paar Handgriffen am Grill installiert werden kann. Beide Zubehörteile haben wir jedoch nicht getestet.

Fazit:

Der Son of Hibachi/MyGrill ist ideal für spontanes Grillsession im Park oder am See. Der Grill ist eine interessante Konstruktion, das Anzünden mit Hilfe des Anzündkamin-Effekts klappt super und auch die Selbstreinigungsfunktion nach dem Grillen funktioniert einwandfrei. Ich bin positiv überrascht von dem Grill. Ob man jetzt zum Son of Hibachi oder MyGrill greift muss jeder für sich entscheiden. Unterschiede gibt es keine, der Son of Hibachi ist halt vom Namen her bekannter. Wer einen Grill für den schnellen, mobilen Grillspaß sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Man ist mit dem Grill echt mobil. Sehr praktisch ist, dass man zur Not die Asche wieder mitnehmen und später entsorgen kann, sollte es an der Grill-Location keine Möglichkeit geben, die Asche los zu werden. Der Son of Hibachi/MyGrill kostet im Handel ca. € 60,-

Vielen Dank an die Firma Pro-Freizeit-Innovation für das Testexemplar. Die Firma vertreibt übrigens sowohl den Son of Hibachi als auch den MyGrill, außerdem haben sie sämtliches Zubehör im Sortiment. Den Shop findet ihr unter www.pro-freizeit-innovation.de

Über Nico

Apple-User, Musik(hörer), Grafikdesigner, (Segel)Flieger, Handballer, Geocacher (MoAdventureTeam) und Kakao-Trinker. Kaffee ist auch toll! ;) Ach ja: Grillen natürlich ebenfalls!

4 comments

  1. De Bortoli Daniela

    ich habe den Grill ebenfalls gekauft. Leider (schon zum 2. Mal – VOR Verwendung) ging der Reißverschluss kaputt. Beim öffnen der Tasche hatte ich den “Riegel” in der Hand, abgebrochen ohne dass ich fest daran gezerrt habe. Es fällt auch auf, dass sich der Reißverschluss relativ zäh öffnen und schließen lässt. Nach meiner Meinung ein zu schwaches Material (Riegel). Haben sie auch solche Probleme?

    • Hallo, ich gebe auf den Reißverschluss etwas Kupferpaste (Automechaniker kennen das)
      Der Reißverschluss läuft dann besser und das Schmiermittel ist hitzebeständig

  2. Super Review! Ich bin auch begeistert von dem Grill. Habe ihn immer auf allen Festivals mit dabei! Wir hatten damit auch noch nie Probleme. Ein kleiner Tipp: Bei der Selbstreinigung des Grills, kann man oben noch eine Tasse (hitzebeständig) drauf stellen und Wasser erhitzen. Zum Beispiel für den Tee oder Kaffee.
    Grüße, Basti

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