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“Teil 1 – Gaumenkitzler von der Aubergine” Ein Gastbeitrag von Fabian Rangol

Der Frühling ist da und gefühlt sind gerade wirklich alle heiß aufs Grillen. Die ersten Folgen von unserem Podcast kommen gut bei euch an und so ist es nicht verwunderlich, dass die nächste schon in den Startlöchern steht. Neben einigen Einladungen zum Grillen, kam über Twitter eine Anfrage von Fabian, ob wir Interesse an einen Gastbeitrag haben. Normalerweise diskutieren wir über Elektroautos seines Arbeitgebers Renault oder tauschen uns über Themen der Bio-Food (Kikerii) Branche aus. Die Leidenschaft über Autos und das Essen sind wohl Dinge die uns verbinden und so freute mich (Martin) natürlich sein Angebot. Hier nun sein erster Beitrag auf FGH:

Kochen? Ja, das mache ich gerne. Aber beim Thema Grillen bin ich bislang nicht über die “Bratmaxe” hinausgekommen. Das sollte sich mit dem Kauf meines ersten eigenen Kugelgrills und dem passenden Wetter endlich ändern. Ich tauschte kurzerhand iPad gegen Grillanzünder, lud zwei Freunde ein und dann würde angegrillt. Vorher überlegte ich mir natürlich noch ein passendes Menü, das mir endlich auch vor den glühenden Kohlen den Ruf des Spitzenkochs im Freundeskreis verpassen soll. Wir heizen also an und freuen uns über einfache Basics, die sich auch zum mitbringen eignen, das perfekte Entrecote und als absolutes Highlight: Gegrilltes Eis. Übrigens auf einem 30 € Kugelgrill, ein absolutes Experiment.

Teil 1 – Ein Gaumenkitzler von der Aubergine

Ich muss zugeben, Kochen und Essen ist für mich mehr als eine lebenserhaltende Maßnahme. Freunde einladen und gemeinsam beim Abendessen über den Tag, den Job und das Leben zu sprechen, so sieht für mich der perfekte Abend aus. Und der perfekte Start in einen solchen Abend beginnt für mich und meine Freunde gerne einmal mit einem Gaumenkitzler.

Aubergine in Blätterteig

Zutaten

  • 1 Aubergine
  • 1 Rolle Blätterteig
  • Frischer Rosmarin
  • Olivenöl
  • 1 Päckchen Feta
  • Pfeffer & Salz
  • Zum Aufbacken auf dem Grill eignet sich eine Muffinform.

Alles Zutaten und Utensilien herausgelegt, geht es mit der Aubergine los. Kurz waschen und dann in Scheiben schneiden. Immer auf der Größe der später zum Grillen genutzten Form achten, es muss noch genügend Platz für den Blätterteig bleiben.

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Anschließend den Feta in keine Würfel schneiden und auch hierbei darauf achten, dass er später in die Form passt. Ich musste bereits in einem ersten Versuch lernen, dass weniger manchmal mehr ist. 😉

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Der Feta wird nun auf einem Brett ausgerollt und ich Quadrate geschnitten. Bei der Größe der Quadtrate müsst ihr darauf achten, dass sie später in die genutzte Form passen. Wie oft ich diesen Satz noch schreiben werde? Mal sehen!

Nun ist es aber so weit, wir nehmen die Auflaufform und fetten sie mit Olivenöl ein. Es ist hierbei hilfreich hierfür ein Küchentuch zu nutzen, so verteilt sich das Öl am besten und die Sauerei hält sich in Grenzen.

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Ist die Form eingefettet, können wir mit dem Bausatz beginnen, der später unsere Vorspeise ergibt. Zunächst einige Rosmarinnadeln in die Mulde legen, eine Auberginenscheibe darauf legen und anschließend etwas Feta, Pfeffer und wem es nicht salzig genug sein kann, Salz. Nun ein Blätterteigquadrat auf den Auberginen-Feta-Turm legen und vorsichtig mit leichtem Druck darum legen. Ist alles fertig zusammengebaut, die Muffinform auf das Rost legen und (wichtig) Deckel oben drauf!

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Die Grillzeit richtet sich danach, wie heiß der Grill bereits ist. Achtet einfach darauf, dass der Blätterteig aufgebacken ist. Das Gericht bietet sich auch deshalb als Vorspeise an, da der Grill nicht zu heiß sein darf. Ideal also für den Anfang.

Auf einem Teller serviert mit einem leichten Weißwein, in unserem Fall ein portugiesischer Vinho Verde, fing der Abend richtig entspannt an. Warum ich manchmal gerne über die Fleischertheke springen möchte und wie man Knoblauch isst, ohne danach zu einem Zentrum des Geruchsinnes zu werden, folgt in den weiteren Teilen.

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Über Fabian

Neben seinem großen Hobby, dem Kochen, ist Fabian Rangol Manager für digitale Medien und freier Referent. Er arbeitet in den Bereichen Social-Media und Performance Marketing für die Renault Deustchland AG in Brühl. Weiter engagiert er sich für Kleine- und Mittelständische Direkterzeuger und ist Mitgründer des Projektes kikerii.de.

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3 comments

  1. Geil, das muss ich unbedingt mal ausprobieren!
    Zuvor sollte aber das Wetter wieder besser werden 🙁

    Man kann die aber bestimmt auch im Backofen machen?!

  2. Klar geht das auch im Backofen. Ich würde Dir Umluft empfehlen, die Grillfunktion dürfte zu heiß sein.

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