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SteakChamp-Thermometer im Test

SteakChamp verspricht dem Kunden: “Perfekte Steaks einfach gemacht!“. Grund genug für uns, das Ganze mal zu testen. SteakChamp ist ein kleines Steak-Thermometer der Firma TecPoint GmbH. Es ist ungefähr so groß wie ein etwas größer Nagel für besonders dicke Wände – und das war es auch schon. Kein Display, kein Kabel. Nur eine LED am “Kopf” des Nagels.

Steakchamp Thermometer komplett

Steakchamp Thermometer Kopf

SteakChamp 3-Color

Die Idee hinter dem SteakChamp-Thermometer ist recht einfach: eine dreifarbige LED signalisiert dem Grillmeister, welche Garstufe das Steak auf dem Grill gerade hat:

  • grün: das Steak ist “medium rare”
  • gelb: das Steak ist “medium”
  • rot: das Steak ist “medium well”

Auf diese Weise spart man sich das Display mit der Temperaturanzeige und ist trotzdem informiert, sobald die gewünschte Garstufe erreicht ist.

SteakChamp – Die Handhabung

Steakchamp Thermometer Box
SteakChamp und der “rote Aktivator”

Das SteakChamp-Thermometer schaltet man ein (dazu benutzt man den beigelegten “Aktivator“, worauf hin das Thermometer anfängt, in einem 8-Sekundentakt zu blinken), steckt es seitlich komplett in das Steak und dann kommt das Fleisch ganz normal wie sonst auch auf den Grill. Das Thermometer hält die Temperaturen auf dem Grill ohne Probleme aus, kurzfristig sind sogar bis zu 500 Grad kein Problem für das SteakChamp-Thermometer.

Steakchamp Thermometer - Es geht los

Ein Grill ist übrigens nicht zwingend notwendig, man kann das SteakChamp-Thermometer auch in der Pfanne oder im Backofen benutzen.

Nun grillt man das Steak ganz normal wie sonst auch, wirft aber ab und zu einen Blick auf das SteakChamp-Thermometer. Zu Beginn blinkt es noch in der 8-Sekunden-Taktung. Je nach Dicke und Gewicht des Steaks dauert es, bis die Garstufe “medium rare” erreicht ist. Mein “Test-Steak” wog knapp 330 Gramm und war circa zwei Zentimeter dick und benötigte knapp 9, 10 Minuten. Das Erreichen der Garstufe wird durch ein grünes Doppelblinken signalisiert. Keine Angst: es blinkt nicht nur einmal doppelt, sondern schon einige Zeit, man verpasst es also nicht.

Steakchamp Thermometer Ruhezeit
Ruhephase

Reicht einem “medium rare“, dann nimmt man das Steak vom Grill und lässt es ruhen, bis das Doppelblinken aufhört – fertig ist das Medium-rare-Steak. Da ich mein Steak jedoch lieber “medium” mag, habe ich das Steak weiter auf dem Grill gelassen. Nach ein paar Minuten hört das Doppelblinken auf und es geht wieder mit dem 8-Sekunden-Geblinke weiter.

Steakchamp Thermometer - Auf dem Grill

Nun heißt es wieder warten (und ab und zu natürlich das Steak wenden), bis das nächste Doppelblinken einsetzt. Die nächste Garstufe, “medium“, wird durch gelbes Doppelblinken angezeigt. Schon leicht hungrig wartete ich auf das ersehnte Blinken und kurze Zeit später war es dann soweit: das gelbe Doppelblinken geht los. Also das Steak vom Grill geholt, auf einem Teller ruhen gelassen bis das SteakChamp-Thermometer aufhört zu blinken und dann das SteakChamp aus dem Steak gezogen.

Steakchamp Thermometer entfernen
Der Aktivator ist gleichzeitig auch “Zange”

Damit man sich weder am Fleisch noch am SteakChamp-Thermometer die Finger verbrennt, haben die SteakChamp-Macher ein praktisches Tool zum Herausziehen mitgeliefert. Mit dem gleichen Tool mit dem man das Thermometer aktiviert, kann man es auch herausziehen.

Also Thermometer raus aus dem Fleisch und das Fleisch rein in den Bauch.

(Ach ja: möchte man sein Steak “medium well“, lässt man es weiterhin auf dem Grill und wartet auf das rote Doppelblinken. Dies aber nur der Vollständigkeit halber)

Ergebnis SteakChamp-Test

Steakchamp Thermometer - Fleisch fertig 2

Steakchamp Thermometer - Fleisch fertig

Wie man sieht, ist das Steak wunderbar “medium” geworden. Ich hatte bisher viel Gutes über das SteakChamp-Thermometer gehört, aber es selbst dann mal zu testen (und ebenfalls gute Erfahrungen zu machen) ist natürlich etwas ganz anderes. Insgesamt eine feine Sache: die Bedienung ist super einfach, man muss sich keine Gedanken über die richtige Kerntemperatur machen sondern achtet einfach auf die LED. Dünnere Steak grille ich zwar auch ohne Probleme “nach Gefühl”, aber dickere Steaks lassen sich mit dem SteakChamp definitiv leichter und besser zubereiten.

Apropos dick: das SteakChamp-Team schreibt in der Anleitung, dass das Steak eh mindesten 2 bis 2,5 cm dick sein soll für ein perfektes Ergebnis. Aber es ist ja sowieso weitläufig bekannt: alles unter 3 cm ist Carpaccio. 😉

SteakChamp: Batterie & sonstige Technik

Die Batterie des SteakChamp-Thermometers ist leider nicht austauschbar. Andererseits reicht die verbaute Batterie laut Hersteller für mehr als 1000 Grillungen. Damit kommt man also erstmal eine Zeit lang hin.

Um ein möglichst genaue Messergebnis zu bekommen, besitzt das SteakChamp nicht nur einen Sensorpunkt sondern direkt mehrere, die gleichmäßig über das gesamte Thermometer verteilt sind.

Sonstiges zum SteakChamp

Man benötigt übrigens nicht für jedes einzelne Steak auf dem Grill ein eigenes Thermometer. Es reicht, wenn ein SteakChamp-Thermometer in einem Stück Fleisch steckt. So dient dieses als Referenz und die anderen Steaks sollten dann parallel die gleiche Garstufe erreichen. Logischerweise aber nur, wenn die Steaks ungefähr gleich dick sind. 😉

Etwas gehandicapt sind Grill-Fans mit einer Rot-Grün-Schwäche: hier kann es eventuell zu Problemen kommen, die einzelnen blinkenden Farben zu sehen. Allerdings kann man sich in diesem Fall einfach damit helfen, dass man die einzelnen Blinkphasen mitzählt: erstes Doppelblinken = grün, zweites Doppelblinken = gelb, drittes Doppelblinken = rot. Nicht ganz so komfortabel, aber auf jeden Fall machbar.

Fazit SteakChamp

Steakchamp Thermometer Verpackung

Steakchamp Thermometer Anleitung

Klein, aber fein trifft hier exakt zu. Das Thermometer ist solide verarbeitet, die Anleitung ist verständlich und gut geschrieben. Auch das Ergebnis des Testgrillens spricht für sich. Insgesamt ein empfehlenswertes Grill-Gadget für alle Steak-Fans.

Weitere Infos zum SteakChamp-Thermometer gibt es auf der Herstellerseite unter steakchamp.com, das Thermometer ist zu einem Preis von ca. 40 bis 45 Euro im Handel erhältlich.

Übrigens: viele weitere Testberichte zu Zubehör (und auch Grills) findest du auf unserer Produkttests-Übersichtsseite!

Über Nico

Apple-User, Musik(hörer), Grafikdesigner, (Segel)Flieger, Handballer, Geocacher (MoAdventureTeam) und Kakao-Trinker. Kaffee ist auch toll! ;) Ach ja: Grillen natürlich ebenfalls!

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